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Katastrophenschutz hautnah erleben:
Zwei spannende Aktionstage an der Verbundschule Bad Rappenau

Von der Theorie zur Praxis: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 lernen, wie sie sich im Katastrophenfall verhalten und selbst helfen können.

Was tun, wenn plötzlich Hochwasser droht, ein schwerer Sturm aufzieht oder Menschen dringend Hilfe benötigen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 der Verbundschule Bad Rappenau und des Förderzentrums Albert-Schweitzer am 14. und 15. Oktober im Rahmen zweier abwechs-lungsreicher Katastrophenschutztage.

Ziel der Aktion war es, den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5 und 6 wichtige Grundlagen zum Katastrophenschutz zu vermitteln, ihnen die Arbeit verschiedener Hilfs-organisationen näherzubringen und dazu zu ermutigen, sich ehrenamtlich in den Organisationen zu engagieren.

Spannende Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Theorie. Die Feuerwehr und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) stellten ihre Aufgaben und Einsatzbereiche vor. Weitere Organisationen, darunter das Technische Hilfswerk (THW), die Polizei und die Rettungsdienste, wurden von den organisierenden Lehrkräften Frau Qendresa Bukoshi und Frau Eva Hefner vorgestellt. Dabei erfuhren die Kinder wie vielfältig die Aufgaben der Einsatzkräfte sind und wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen in Notfallsituationen ist.

Auch die Frage, wie jeder Einzelne im Katastrophenfall helfen kann, spielte eine wichtige Rolle. Die Schülerinnen und Schüler überlegten gemeinsam, welche Gegenstände in einen Notfallrucksack gehören und wie sie selbst dazu beitragen können, sich und andere zu schützen.

Anfassen, ausprobieren und selbst aktiv werden
Am Donnerstag folgte der Praxistag, auf den sich viele Schülerinnen und Schüler besonders freuten. An verschiedenen Stationen präsentierten die Feuerwehr und die DLRG ihre Einsatzfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Arbeitsweisen. Doch beim bloßen Zuschauen blieb es nicht: Die Kinder durften selbst aktiv werden und verschiedene Tätigkeiten ausprobieren.
Sie übten beispielsweise Maßnahmen der Ersten Hilfe, lernten die Einsatzkleidung und Ausrüstung der Hilfsorganisationen kennen und konnten beim DLRG den Umgang mit einem Wurfsack ausprobieren.

Auch bei der Feuerwehr wurde es praktisch: Unter fachkundiger Anleitung durften die Kinder sogar Schrott mit entsprechendem Einsatzgerät zerschneiden. So konnten sie unmittelbar erleben, welche Kraft und Technik bei Rettungseinsätzen zum Einsatz kommen.

Durch die abwechslungsreichen Stationen erhielten die Kinder einen anschaulichen Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte. Sie konnten Fragen stellen, Neues ausprobieren und selbst erfahren, wie wichtig Vorbereitung, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein im Katastrophenschutz sind.

Die beiden Aktionstage waren ein voller Erfolg. Möglich wurde dies durch die engagierte Zusammenarbeit der DLRG Bad Rappenau, der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rappenau, den verantwortlichen Lehrkräften und der Schulleitung der Verbundschule Bad Rappenau.

Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Einsatzkräften, die sich Zeit nahmen, den Kindern ihre wichtige Arbeit auf anschauliche und praxisnahe Weise näherzubringen.

Die Katastrophenschutztage haben eindrucksvoll gezeigt: Helfen kann jeder – und wer weiß, was im Notfall zu tun ist, kann einen wichtigen Beitrag leisten.

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